Logo

Baurundblick

Nr. 10/2003
30. Oktober 2003



In dieser Ausgabe u.a.

- Nach wie vor: Schlechte (Bau) Konjunkturaussichten in Niedersachsen
- Kritik des Rechnungshofes an der Vergabepraxis des Bundes
- Investitionszulagen für den Bereich der neuen Bundesländer: Verlängerung gefordert
- Der aktuelle Kommentar: Auf Kurs bringen

Baukonjunktur in Niedersachsen: Abwärtstrend hält an

(brb).- Die statistischen Zahlen für das Bauhauptgewerbe in Niedersachsen für das erste Halbjahr 2003 bestätigen den anhaltenden Abwärtstrend für die baukonjunkturelle Entwicklung. Die Bauproduktion, gemessen in geleisteten Arbeitsstunden, ist in den ersten sechs Monaten dieses Jahres gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres in den meisten Bausparten im zweistelligen Bereich gesunken. Insgesamt betrug das Minus 9,4 Prozent. Den stärksten Einbruch gab es im Bereich des öffentlichen Hochbaus mit einem Minus von 17,5 Prozent.

Noch schwächer verlief die Entwicklung bei den Auftragseingängen, die insgesamt ein Minus von 11,5 Prozent auswiesen. Hoch- und Tiefbau sind unterschiedlich betroffen. Ersterer ging - vor allem verursacht durch den Rückgang im Bereich des Wohnungsbaus von fast 20 Prozent - um insgesamt 14,5 Prozent zurück, wohingegen der Tiefbau 8,1 Prozent weniger Aufträge erhielt.

Die Zuwachsraten bei den Baugenehmigungen, die einen Frühindikator für die Baunachfrage darstellen, bedürfen der näheren Betrachtung. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wuchs das Volumen in diesem Bereich um 6,8 Prozent. Besonderen Anteil daran hatten die Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser mit einem Anstieg von fast 17 Prozent. Der Anstieg bei den Wohngebäuden dürfte indes maßgeblich auf die erneute Ankündigung des Wegfalls der Eigenheimzulage zurückzuführen sein. Es handelt sich somit um einen reinen Vorzieheffekt ohne nachhaltig dauerhafte Wirkung.

Ob die erteilten Baugenehmigungen auch wirklich entsprechende Nachfrage auslösen, muss abgewartet werden. Erfahrungsgemäß werden nicht alle erteilten Baugenehmigungen realisiert.

Die schlechte konjunkturelle Situation schlägt sich auch bei den Beschäftigtenzahlen nieder, die um neun Prozent gesunken sind. Zur Mitte dieses Jahres sind etwa 80.000 Personen im Bauhauptgewerbe in Niedersachsen beschäftigt, 8.700 weniger als zum Vorjahreszeitpunkt.

Die Bauwirtschaft in Westdeutschland im September 2003

(brb).- Im September hat sich – nach den Ergebnissen des jüngsten ifo Konjunkturtests – das Geschäftsklima im westdeutschen Bauhauptgewerbe verschlechtert. Die befragten Unternehmen beurteilten ihre Geschäftslage sichtlich schlechter als im Vormonat, die Skepsis in den Geschäftserwartungen blieb bestehen. Mit 58 Prozent (saison- und witterungsbereinigt) lag der Auslastungsgrad der Gerätekapazitäten geringfügig unter dem Vormonatswert; vor einem Jahr betrug die Kapazitätsauslastung allerdings nur 57 Prozent. Die Reichweite der Auftragsbestände hat sich im Durchschnitt der Bausparten nicht verändert; sie war mit 2,2 Monaten (saison- und witterungsbereinigt) auch genauso groß wie in der vergleichbaren Zeit des Vorjahres. Per saldo bezeichneten fast 70 Prozent der befragten Unternehmen ihre Auftragsbestände als zu gering. Nach den Firmenmeldungen zu schließen, hat der Druck auf die Preise wieder zugenommen. Für die nächsten Monate werden hingegen Preisanhebungen erwartet. Nach den Testergebnissen wird der Beschäftigungsabbau in den nächsten Monaten anhalten. Per saldo planten 47 Prozent der Unternehmen, die Zahl der Mitarbeit in den kommenden Monaten zu verringern; im September 2002 betrug der entsprechende Saldo 44 Prozent.

Eine Sonderfrage hat ergeben, dass den Unternehmen in den letzten sechs Monaten insbesondere folgende Probleme zu schaffen gemacht haben: 76 Prozent der Testteilnehmer berichteten über Verletzungen der VOB-Bestimmungen, 72 Prozent über säumige Zahlungsweise der Auftraggeber, 66 Prozent beklagten die Zuschlagserteilung auf das billigste und nicht auf das wirtschaftlich annehmbarste Angebot.

Im Hochbau hat sich das Geschäftsklima etwas verschlechtert. Die Geschäftslage wurde von den Testfirmen ungünstiger beurteilt als im Vormonat. Besonders negativ fielen die Urteile im Wohnungsbau sowie - etwas schwächer – im öffentlichen Hochbau aus: In allen drei Hochbausparten ließ hingegen der Pessimismus bezüglich der Geschäftsaussichten nach. Bei leicht rückläufiger Bautätigkeit verharrte der Auslastungsgrad der Gerätekapazitäten bei 57 Prozent (September 2002: 54 Prozent).

Die Reichweite der Auftragsbestände verkürzte sich im Wohnungsbau von 1,8 auf 1,7 Monate und im öffentlichen Hochbau von 2,3 auf 2,1 Monate. Im gewerblichen Hochbau betrugen die Auftragsreserven unverändert 2,5 Monate. Im Durchschnitt der Hochbausparten sanken die Auftragsbestände von 2,1 auf 2,0 Monate. Per saldo bezeichneten knapp 70 Prozent der Firmen ihre Auftragssituation als unzufrieden. Die Firmenmeldungen deuten darauf hin, dass die Preise im Berichtsmonat weiter zurückgenommen werden mussten. Die Testteilnehmer gingen jedoch in allen drei Hochbausparten davon aus, dass sie in den nächsten Monaten die Preise anheben können.

Im Tiefbau hat sich das Geschäftsklima spürbar abgekühlt. Vor sechs Jahren wurde zum letzten Mal ein ähnlich ungünstiger Wert ermittelt. Die Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Geschäftslage deutlich negativer als im Vormonat; die Geschäftserwartungen, die sich in den letzten Monaten erfreulich aufgehellt hatten, erhielten einen Dämpfer. Trotz anziehender Bautätigkeit erreicht der Auslastungsgrad des Maschinenparks mit 60 Prozent nur das August-Ergebnis, er lag damit aber einen Prozentpunkt über dem Vorjahresniveau.

Die Reichweite der Auftragsbestände verlängerte sich im Straßenbau von 2,2 auf 2,3 Monate und hielt im sonstigen Tiefbau das Niveau von 2,7 Monaten. Im Durchschnitt der Tiefbausparten betrugen die Auftragsreserven 2,5 Monate; im September des vorigen Jahres reichten sie lediglich für 2,3 Produktionsmonate. Der Anteil der Unternehmen, die ihren Auftragsbestand als zu klein betrachteten, kletterte von 61 auf 66 Prozent. Nach den Angaben der Testteilnehmer hielt der Preisdruck im Berichtsmonat an. Für die kommenden Monate erwarteten die Unternehmen allerdings Möglichkeiten zur Anhebung der Preise.

Im Fertigteilhochbau beurteilten die befragten Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage ähnlich schlecht wie im Vormonat; die Geschäftserwartungen ließen jedoch wieder etwas Zuversicht erkennen. Bei schwacher Bauproduktion verringerte sich der Ausnutzungsgrad der Gerätekapazitäten von 69 auf 68 Prozent . Vor einem Jahr waren die Maschinen um zwei Prozentpunkte besser ausgelastet. Die Reichweite der Auftragsbestände verlängerte sich; sie war mit 3,4 Monaten auch größer als im September 2002 (3,2 Monate). Dennoch empfand jeder zweite Testteilnehmer seine Auftragsreserven als zu klein. Die Firmenmeldungen lassen erkennen, dass die Preise im Berichtsmonat in bescheidenem Umfangangehoben werden konnten. Nach Ansicht der Testteilnehmer dürfte es in den nächsten Monaten hingegen wieder etwa größere Spielräume für Preissteigerungen geben.

Leistungstransfer im Bauhauptgewerbe: Rückläufiger Saldo zu Gunsten ostdeutscher Betriebe

(brb).- Im Jahr 2002 lag der Wert des Auftragseingangs bei Betrieben des Bauhauptgewerbes mit Sitz in den fünf neuen Flächenländern für Baustellen im früheren Bundesgebiet und Gesamtberlin (die Baustellen in Berlin lassen sich nicht mehr nach dem West- und Ostteil zuordnen) bei 1,5 Mrd. Euro. Der Auftragseingang bei Betrieben mit Sitz in Westdeutschland und Berlin für Baustellen in den fünf ostdeutschen Flächenländern erreichte gut 1,1 Mrd. Euro. Der „Saldo“ zu Gunsten der ostdeutschen Baubetriebe lag mit 377 Mio. Euro deutlich unter dem Wert des Jahres 2001 von 618 Mio. Euro.

Seit 1995 (die Werte der Vorjahre sind aufgrund der Einführung der neuen Wirtschaftszweigsystematik nicht vergleichbar) gab es einen deutlichen Umschwung im Leistungstransfer des Bauhauptgewerbes zwischen den Teilgebieten. Noch 1995 lag der Wert des Auftrageingangs für Baustellen in Ostdeutschland (ohne Berlin) bei Betrieben mit Sitz in Westdeutschland und Berlin bei über 3,6 Mrd. Euro. Der Anteil an allen „Ostbaustellen“ erreichte nahezu 15 Prozent, der Anteil der Ostbaustellen am gesamten Auftragseingang 6,5 Prozent. Der positive Saldo des Leistungstransfers zu Gunsten westdeutscher und Berliner Betriebe lag über 2,8 Mrd. Euro. Bis 2001 gingen die Anteilswerte in beiden Kategorien deutlich zurück, um 2002 allerdings wieder leicht anzusteigen.

Gleichzeitig legte das „Westgeschäft“ der ostdeutschen Betriebe des Bauhauptgewerbes sowohl absolut wie relativ zu. Der Wert des Auftragseingangs der Westbaustellen stieg von 1995 bis 2001 von 809 Mio. Euro auf 1,7 Mrd. Euro, um 2002 leicht zurückzugehen. Der Anteil der Westbaustellen am gesamten Auftragseingang erhöhte sich im gleichen Zeitraum von 3,7 auf 14,9 Prozent, um 2002 ebenfalls wieder leicht zurückzugehen. Im Jahr 2000 kam es erstmals zu einem positiven Saldo im Ost-West-Leistungstransfer in Höhe von 223 Mio. Euro. Die Aufwärtstendenz mit einer Verdreifachung im Folgejahr scheint allerdings 2002 schon wieder gebrochen.

Kritik des Rechnungshofes an der Vergabepraxis des Bundes

(brb).- In einem Gutachten zum Thema „Wirtschaftlichkeit der Vergabe an Billigstbieter im Bereich des Bundesfernstraßenbaus und der Bundeshochbauten“ ist der Bundesrechnungshof zu dem Ergebnis gekommen, dass in vielen Fällen nicht der Zuschlag auf das billigste Angebot auch gleichzeitig die wirtschaftlichste Entscheidung darstellte. Aufgrund von Einzelfallprüfungen hat der Bundesrechnungshof nachgewiesen, dass zum Teil der Zuschlag auf unterlegene Bieter die wirtschaftlichere Alternative und damit richtige Entscheidung gewesen wäre.

Als Ursachen nennt das Gutachten mangelhafte Planungen und fehlerhafte Ausschreibungsunterlagen auf Seiten der Vergabebehörden sowie Spekulationsangebote unseriöser Bieter, die oft zu erheblichen Folgekosten führten und das zunächst billigste Angebot übermäßig verteuerten. Der Bundesrechnungshof hob in seinem Gutachten hervor, dass die Vorschriften der Vergabe- und Vertragsordnung (VOB) und die ergänzenden Regelungen in den Vergabehandbüchern grundsätzlich geeignet sind, eine ordnungsgemäße Vergabe unter Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten. Damit habe der öffentliche Auftraggeber die höchste Sicherheit, nach den einzelnen Wertungsstufen den Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot zu erteilen.

Der aktuelle Kommentar

Auf Kurs bringen

(brb).- Man stelle sich folgendes vor: In einem unsicheren und vielbefahrenen Gewässer bemüht sich ein Frachter mit empfindlicher Ladung im Nebel seinen Kurs zu halten. Die Orientierungsdaten auf dem Radarschirm sind wegen atmosphärischer Störungen ausgesprochen verwirrend, und die Signale von Land sind alles andere als zuverlässig. Jedermann an Bord weiß, rasch wird sich daran nichts ändern. Es gilt also weiterhin, mit dem Tuten des Nebelhorns unablässig und unüberhörbar zu warnen.

Die deutsche Wirtschaft gleicht diesem Schiff. Sie hat gewarnt und gefordert und geraten, ohne wirklich Gehör zu finden bei den politischen Verantwortlichen. Sie wartet händeringend auf verlässliche Rahmenbedingungen, welche mittel- und langfristige Perspektiven eröffnen. Doch die Politik vermittelt den verhängnisvollen Eindruck, entscheidungsschwach oder sogar entscheidungsunfähig zu sein. Rin in die Kartoffels, raus aus die Kartoffels: Wird denn nicht viel zu viel über die Notwendigkeit der so genannten Reformen lediglich geredet und über deren Inhalt gestritten, und wird nicht viel zu wenig von dem tatsächlich und wirksam angepackt, was nicht erst seit vorgestern nach Veränderung geradezu schreit?

Hartz, Hartz, Hartz und noch mal Hartz. Auf dem Tisch liegt eine Fülle von Vorschlägen zur Auflösung der Probleme, welche Deutschland lähmen. Aber es ist nicht zu übersehen, dass nicht wenige dieser Empfehlungen das vorgebliche Ziel verfehlen werden, falls sie verwirklicht werden sollten. Macht die vorgesehene Abfindungsoption die Auflösung von Arbeitsverhältnissen nicht noch teurer, und müssen bei der jetzt geplanten Befristung von Beschäftigungsverhältnissen nicht saubere Regelungen gefunden werden? Reformen, die diese Bezeichnung verdienen und dauerhaft sind, sind dringend erforderlich. Halbherzige Entscheidungen jedoch, die sich nicht strikt am Notwendigen ausrichten, helfen dem Standort Deutschland nicht.

Investitionszulagen für den Bereich der neuen Bundesländer: Verlängerung gefordert

(brb).- Das Investitionszulagengesetz 1999 läuft zum Ende des Jahres 2004 aus. Die ostdeutschen Flächenländer haben daher den Entwurf eines Investitionszulagengesetzes 2005 in den Bundesrat eingebracht, mit dem eine Nachfolgeregelung geschaffen werden soll.

Nach Meinung der ostdeutschen Flächenländer ist die Förderung von betrieblichen Investitionen sowie Investitionen im Bereich der Sanierung und Modernisierung von Mietwohnungen in den neuen Bundesländern durch eine Investitionszulage nach wie vor geboten. Allerdings sollen zukünftig ausschließlich Erstinvestitionen gefördert werden. Dadurch sollen die Steuermindereinnahmen deutlich unter das Niveau des geltenden Investitionszulagengesetzes sinken. Für die Haushalte der Gebietskörperschaften würden sich folgende Auswirkungen ergeben:

Gebietskörperschaften

Steuermindereinnahmen in Mio. Euro

 

2005

2006

2007

2008

Bund

66

667

667

584

Länder

66

667

667

584

Gemeinden

9

82

82

74

Insgesamt

141

1.415

1.415

1.242

Für die Bauwirtschaft von besonderer Bedeutung sind vor allem folgende Planungen im vorgelegten Gesetzentwurf:

• Gefördert werden soll die Investition zur Anschaffung neuer Gebäude (Betriebsstätte) eines Betriebes des Verarbeitenden Gewerbes oder eines Betriebes der produktionsnahen Dienstleistungen.
• Modernisierungsmaßnahmen an Mietwohngebäuden sollen dann förderfähig sein, wenn die Gebäude vor dem 1. Januar 1991 fertiggestellt worden sind. Abgeschlossen sein müssen die Modernisierungsmaßnahmen vor dem 1. Januar 2009.
• Eine erhöhte Investitionszulage für Modernisierungsmaßnahmen an Mietwohngebäuden im innerörtlichen Bereich soll gewährt werden, wenn die Gebäude vor dem 1. Januar 1949 fertiggestellt worden sind. Auch in diesem Falle müssen die Investitionen vor dem 1. Januar 2009 abgeschlossen sein.

Allerdings hat der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung bereits in seinem Jahresgutachten 2002/2003 im November des vergangenen Jahres gefordert, die allgemeinen Investitionszulagen nach dem Investitionszulagengesetz auslaufen zu lassen. Eine Umschichtung sollte lediglich zu Gunsten der Förderung von Innovationsnetzwerken sowie von einzelfallbezogenen Investitionshilfen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ erfolgen.

KURZ NOTIERT

(brb).- Im Juni 2003 sank die Zahl der genehmigten Wohnungen in den alten Bundesländern im Vorjahresvergleich um 6,2 Prozent. Die Baugenehmigungen für Wirtschaftsgebäude (in cbm) stiegen um 9,2 Prozent an und die für öffentliche Gebäude (in cbm) um 5,6 Prozent.

In den neuen Bundesländern sank die Zahl der genehmigten Wohnungen im Juni 2003 im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 Prozent. Die Baugenehmigungen für Wirtschaftsgebäude (in cbm) erhöhten sich um 36,2 Prozent, die für öffentliche Gebäude (in cbm) sanken um 34,2 Prozent.

(brb).- Der Auftragsbestand im Bauhauptgewerbe in den alten Bundesländern betrug im 2. Quartal 2003 bei Betrieben mit 20 und mehr Beschäftigten 16,9 Mrd. EUR. Das entsprach einem Rückgang von real 8,0 Prozent zum Vorjahresquartal.

In den neuen Bundesländern betrug der Auftragsbestand bei Betrieben mit 20 und mehr Beschäftigten im 2. Quartal 2003 4,6 Mrd. EUR und lag damit real um 5,5 Prozent unter dem Stand des Vorjahres.

(brb).- Im September 2003 stieg die Zahl der Arbeitslosen mit bauhauptgewerblichen Berufen in den alten Bundesländern im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,0 Prozent auf 102.886. Die Zahl der Kurzarbeiter im Baugewerbe betrug 12.551. Das waren 28,7 Prozent weniger als im September 2002.

Die Zahl der Arbeitslosen mit bauhauptgewerblichen Berufen in den neuen Bundesländern betrug im September 2003 128.047. Sie lag damit um 1,0 Prozent unter dem Stand des Vorjahres. Die Zahl der Kurzarbeiter im Baugewerbe fiel im Vorjahresvergleich um 73,1 auf 3.198.


Veranstaltungen

(brb).- Die Ehrung der jahrgangsbesten Auszubildenden des Ausbildungsjahres 2002/2003 wurde durch den Verband der Bauindustrie für Niedersachsen am 28. Oktober 2003 im Ausbildungszentrum Mellendorf durch den Vorsitzenden des Vereins zur Berufsförderung des Bauindustrie in Niedersachsen, Dipl.-Ing. Manfred Knischewski, vorgenommen. Im Rahmen der Veranstaltung hielt als Vertreter der Landesregierung Staatssekretär Hartmut Saager ein Grußwort. Seitens der Verbandsgeschäftsführung sprach Rechtsanwalt Andreas Biedermann.

(brb).- Am 20. November 2003 wird der Mellendorfer Hochschultag des Verbandes der Bauindustrie für Niedersachsen durchgeführt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Thematik Partnerschaft zwischen Privatwirtschaft und öffentlicher Hand im Baubereich (PPP).

Die Begrüßung erfolgt durch Vizepräsident Bauass. Prof. Dr.-Ing. Rolf Warmbold sowie Prof. Dr.-Ing. Victor Rizkallah. Im Anschluss daran werden die nachfolgenden Fachreferate gehalten:

PPP aus Sicht des Bauunternehmers
Betriebswirt (VWA) Ralf Behn
Kaufmännischer Leiter Hochtief Construction AG, Niederlassung Hannover

PPP aus Sicht des Ingenieurs
Dipl.-Ing. Frank Puller
Vizepräsident der Ingenieurkammer Niedersachsen

PPP aus Sicht der Öffentlichen Hand
Ministerialrat Dipl.-Ing. Werner Pfeiffer
Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Neue Vertragsformen erfordern zuverlässige Prognosemodelle für Straßenbaustoffe
Prof. Dr.-Ing. Rolf Leutner
Institut für Straßenwesen, TU Braunschweig

Tunnelbau in Hongkong, Japan und Taiwan
Dipl.-Ing. F.-Carsten Schramm
F.C. Schramm Industriebau KG, Einbeck

Das Schlusswort wird Prof. Dipl.-Kfm. Michael Sommer, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Bauindustrie in Niedersachsen, sprechen.


Impressum

Druckerei Gebrüder Höltje GmbH
Escherstraße 22, 30159 Hannover
Telefon (0511) 7 00 08 60
Telefax (0511) 7 00 86 86
ISDN (0511) 7 00 86 71
Norddeutsche Landesbank
Girozentrale
Konto 101020964, BLZ 250 500 00
Sparkasse Hannover
Konto 547 646, BLZ 250 501 80
Amtsgericht Hannover HRB 55659
Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 178247194

Verantwortlich: Dr. Hans-Peter Sattler

Nachdruck, auch auszugsweise gestattet. Quellenangabe und Belegexemplar erbeten.

Weitere baurelevante Informationen