Logo

Baurundblick

Nr. 1/2002
17. Januar 2002


Rückgang der Anzahl der Betriebe, der Beschäftigten und des baugewerblichen Umsatzes in allen Größenklassen

(brb).- Das Statistische Bundesamt hat Anfang Dezember 2000 die wichtigsten Ergebnisse der einmal jährlich sattfindenden Totalerhebung im Bauhauptgewerbe (jeweils mit Stand Juni) vorgelegt. Die vollständigen Ergebnisse erscheinen erst im März dieses Jahres.

Danach sank die Anzahl der Betriebe im Bauhauptgewerbe in Deutschland im Juni 2001 im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent auf 79.002. Im Gegensatz zum Juni 2000 ging auch die Anzahl der Betriebe mit ein bis 19 Beschäftigen zurück (minus 0,8 Prozent). Der Anteil der Betriebe dieser Größenklasse liegt im Juni 2001 mit 87 Prozent aber immer noch deutlich über dem Anteil im Juni 1995 mit 77 Prozent. Am stärksten sank die Anzahl der Betriebe mit 20 bis 49 Beschäftigten, und zwar um 13,2 Prozent. Auch der Rückgang der Anzahl der Beschäftigten ist in dieser Größenklasse besonders stark ausgefallen (minus 13,3 Prozent). Insgesamt waren im Juni 2001 968.606 Beschäftigte im Bauhauptgewerbe tätig, 9,4 Prozent weniger als noch im Juni 2000.

Der baugewerbliche Umsatz ging im Juni dieses Jahres um 5,1 Prozent zurück. Der vorläufige Juni-Wert weist einen Rückgang um 7,5 Prozent auf. Die Daten der Monate April bis September aus der monatlichen Bauberichterstattung werden vom Statstischen Bundesamt geschätzt. Die Schätzung betrifft die Angaben der Betriebe mit ein bis 19 Beschäftigten. Erst mit Veröffentlichung der Dezember-Werte (im Februar 2002) werden die mit den Ergebnissen der Totalerhebung korrigierten Werte bekannt gegeben. Die Korrektur um 2,4 Prozentpunkte weist darauf hin, dass der Rückgang des baugewerblichen Umsatzes von Januar bis September nicht so hoch ausfallen wird wie zunächst ausgewiesen (minus 10,3 Prozent).

Totalerhebung im Bauhauptgewerbe in Westdeutschland Ende Juni 2001
Größenklassen
in Betriebe mit ... bis ... Beschäftigten
Indikator Einheit insgesamt 1-19 20-49 50-99 100-199 200 u. mehr
Betriebe Anzahl 57.956 50.570 5.132 1.436 591 227
Juni '01/Juni '00 in % -2,2 0,9 -10,5 -9,2 -9,6 -9,9
Beschäftigte Anzahl 704.415 289.150 151.953 98.657 80.004 84.651
Juni '01/Juni '00 in % -7,3 -3,2 -10,5 -8,8 -9,5 -10,8
Umsatz Mio. DM 12.264 3.751 2.541 1.939 1.890 2.143
Juni '01/Juni '00 in % -3,6 -2,6 -4,1 -4,0 -4,7 -3,5
Umsatz (2000) Mio. DM 143.890 43.180 30.112 23.171 23.460 23.967
2000/1999 in % -3,7 1,6 -3,1 -2,3 -6,1 -11,7


Ähnlich wie in Gesamtdeutschland fällt die Entwicklung im Westen Deutschlands aus. Die Anzahl der Betriebe ging im Juni 2001 im Vergleich zum Vorjahreswert um 2,2 Prozent zurück. Auch in Westdeutschland ist der Rückgang der Anzahl der Betriebe mit eins bis 19 Beschäftigten (minus 0,9 Prozent) bei weitem nicht so stark wie in den übrigen Größenklassen. Die Anzahl der Beschäftigten sank um 7,3 Prozent. Der baugewerbliche Umsatz ging um 3,6 Prozent zurück (vorläufiger Juni-Wert: minus 5,6 Prozent).

Das erste Mal seit 1995 ist in Ostdeutschland im Juni 2001 die Anzahl der Betriebe mit eins bis 19 Beschäftigten zurückgegangen, und zwar um 0,6 Prozent. Trotzdem ist der Anteil auf 85 Prozent angestiegen (1995: 60 Prozent). Dies ist auf den starken Rückgang bei den übrigen Größenklassen zurückzuführen. Insgesamt sank die Anzahl der Betriebe um 3,7 Prozent. Die Anzahl der Beschäftigten ging sogar um 14,7 Prozent zurück. Der Umsatz fiel um 9,7 Prozent geringer aus als noch im Juni 2000 (vorläufiger Juni-Wert: minus 13,2 Prozent).

 

Bauindustrie Bremen-Nordniedersachsen: Baukonjunktur im Schnellvergleich

(brb).- Nach der jüngsten Verbandsumfrage des Bauindustrieverbandes Bremen-Nordniedersachsen gehen die Mitgliedsbetriebe davon aus, dass auch im Baujahr 2002 keine Belebung der Baukonjunktur zu erwarten ist.

Wie im Vorjahr weisen die drei Baukonjunkturindikatoren Mitarbeiterzahl, geleistete Arbeitsstunden und Auftragseingang bundesweit nach unten.

Bei der Bauindustrie Bremen-Nordniedersachsen liegt der Personalbestand insgesamt 7,0 Prozent unter dem Vorjahr. Vor einem Jahr betrug der Wert 7,1 Prozent. Dies dokumentiert die anhaltende Notwendigkeit zur Anpassung des Personalbestandes.

Die Menge der Arbeitsstunden ist wie im Bundesgebiet immer noch stark rückläufig (jetzt minus 10,4 Prozent, vor einem Jahr minus 12,1 Prozent). Auch hier hat sich die Situation nicht entspannt.

Nur bei den Auftragseingängen ist im Norden nach einem Vorjahresminus von total minus 7,6 Prozent der Trend im Neun-Monatsvergleich 2001 mit plus 10,0 Prozent unerwartet positiv und auf einige Großprojekte zurückzuführen. Das Plus hat gegenüber dem Vormonat wieder leicht abgenommen.

Aus der Feinanalyse nach Bremen, Niedersachsen und speziell für den Regierungsbezirk Weser-Ems lassen sich folgende Trends ausmachen:

Immer noch steht der Personalabbau im Mittelpunkt der unternehmerischen Entscheidungen. Die Situation ist in Bremen vergleichsweise gut, was auf das Einstellungsverhalten des Bauhandwerks zurückzuführen ist. Generell ist die Bauindustrie im Norden etwas stärker vom Personalabbau betroffen als das Bauhandwerk.

Die geleisteten Arbeitsstunden sind in den ersten neun Monaten noch einmal auffällig stark und ziemlich gleichförmig verteilt zurückgegangen (bis zu minus 11,5 Prozent in Niedersachsen).

Bei den Auftragseingängen zeigt sich ein stark differenziertes Bild zwischen minus 0,1 Prozent im Regierungsbezirk Weser-Ems und plus 26,1 Prozent in Bremen. Das vergleichsweise günstige Ergebnis wird vom Bauhauptgewerbe in Bremen bewirkt. Neuerdings holt auch die Baundustrie in Niedersachsen auf. Trotzdem melden über 60 Prozent der Firmen aus der Mitgliederschaft des Verbandes rückäufige Auftragseingänge.

 

Bauinvestitionen in den volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen

(brb).- Bauinvestitionen stellen einen Verwendungsaggregat des Bruttoinlandsprodukts dar. Häufig zeigt sich, dass zum Teil erst 1 ½ Jahre später die Ergebnisse für ein Berichtsjahr vorliegen. Das ist darauf zurückzuführen, dass die Berechnung der Bauinvesttionen zunächst auf Schätzungen basiert, in die folgende Rechenbereiche einfliessen: Die Leistungen des Bauhauptgewerbes, des Ausbaugewerbes, des verarbeitendenden Gewerbes, Eigenleistungen sowie die Baunebenleistungen.

Für die erste Schätzung eines gerade abgelaufenen Quartals ist die Zahl der im Bauhauptgewerbe geleisteten Arbeitsstunden der einzige verfügbare Indikator. Erst bei der zweiten Schätzung eines viertels Jahres liegen Ergebnisse aus der Handwerksberichterstattung, die die Umsätze der Handwerksbetriebe erfragt, für das Ausbaugewerbe vor. Hinzu kommen erste Ergebnisse zu den Leistungen des verarbeitenden Gewerbes aus Produktions- und Außenhandelsstatistik. Für die Baunebenleistungen und die Eigenleistungern - zusammen rund 25 Prozent der Bauinvestitionen - liegen auch bei der zweiten Schätzung keine Informationen vor.

Endgültige Berechnungen für bestimmte Berichtsjahre werden jährlich zum Veröffentlichungstermin August durchgeführt. In die Berechnung der Bauinvestitionen werden dann wichtige Erhebungen eingearbeitet, die jeweils etwa 1,5 Jahre nach Ablauf des Berichtsjahres vorliegen. Dazu zählen insbesondere die Unternehmenserhebungen im Bauhauptgewerbe, die Umsatsteuerstatistik sowie die Kostenstrukturstatistik im Baugewerbe. So wird damit gerechnet, dass die Berechnungen zum August 2002 hauptsächlich das Berichtsjahr 2000 betreffen. Erst dann werden Angaben über die Jahresbauleistung 2000 aus der Unternehmenserhebung im Bauhauptgewerbe, die Ergebnisse der Kostenstrukturerhebung sowie der Umsatzsteuerstatistik 2000 vorliegen.

 

45 neue Dörfer im Dorferneuerungsprogramm 2002

(brb).- 614 niedersächsische Gemeinde oder Ortsteile kommen im nächsten Jahr in den Genuss der Fördermittel aus dem Dorferneuerungsprogramm. 45 Gemeinden sind nach Angaben von Landwirtschaftsminister Uwe Bartels neu in das Programm aufgenommen worden. Im Regierungsbezirk Hannover sind es acht Orte - Hachmühlen im Landkreis Hameln-Pymont, Jeinsen und Dolgen (Hannover), Coppengrave (Hildesheim, Hohe/Brökeln (Holzminden, Lindhorst (Schaumburg) sowie Hallstedt und Asendorf (Diepholz). Im Regierungsbezirk Braunschweig sind es elf Orte - Westerbeck im Landkreis Gifhorn, Grasleben (Helmstedt), Oelerse (Peine), Klein/Groß Dahlum und Gilzum/Hachum (Wolfenbüttel), Ossenfeld/Varmiossen (Göttingen), Engelade (Goslar), Rengershausen und Bolensen (Northeim) sowie Steina und Elbingerode (Osterode). Im Regierungsbezirk Lüneburg sind es 16 Orte - Driftsethe und Kassebuch im Landkreis Cuxhaven, Minstedt, Wehldorf, Mulmshorn und Westeresch (Rotenburg/Wümme), Issendorf und Kakerbeck (Stade), Putensen (Harburg), Vogelsang, Dahlenburg Nord, Kirchgellersen und Neetze (Lünebug),Groß Thondorf und Krötze (Uelzen) sowie Grauen (Soltau-Fallingbostel). Acht Orte sind es im Regierungsbezirk Weser-Ems - Buttforde im Landkreis Wittmund, Handrup (Emsland), Schwartenpohl (Grafschaft Bentheim), Liener (Cloppenburg), Neuenkirchen (Vechta), Ruhwarden (Wesermarsch) und Artland (Osnabrück). Die Förderung der Dorferneuerung ist Teil des Pro-Land-Programms des Landes Niedersachsen, über das die Gemeinden EU-Strukturmittel bekommen können. Bis 2006 sollen hierfür rund 400 Millionen DM bereit gestellt werden. Bartels geht davon aus, dass damit Investitionen von etwa 1,2 Milliarden DMausgelöst werden.

 

DER AKTUELLE KOMMENTAR: WAHL 2002

(brb).- Niemals wird bekanntlich mehr gelogen als vor einer Wahl, bei einer Beerdigung und nach einer Jagd. Weil in neun Monaten der Bundestag neu zu wählen ist, werden die Parteien schon bald damit beginnen, wie eh und je das Blaue vom Himmel zu versprechen. Das heißt es aufzupassen und nicht für bare Münze zu nehmen, was die um ihre Mandate und Pfründen bangenden Politiker verheißen, wenn sie dem Volk erst aufs Maul schauen und dann nach dem Munde reden. Und bei alldem Wahlkampfgetue empfiehlt es sich, die Hoffnung nicht aufzugeben, dass die Macht des Faktischen die Politik zu vernünftigen Lösungen zwingen wird, wenn der von Parteizentralen und Werbeagenturen gemeinsam erzeugte Propagandaqualm sich wieder verzogen hat.

Warum eigentlich läßt sich das Richtige und Notwendige aber nicht schon vor dem 23. September tun, getreu dem Grundsatz, dass keiner auf morgen verschieben solle, was er bereits heute besorgen könnte? Schließlich steigt im Dampfkessel Deutschland unaufhörlich und mittlerweile nicht mehr ganz ungefährlich der Druck: Die Konjunktur lahmt immer mehr und das wirtschaftliche Wachstum droht sich der Null-Linie anzunähern. Die Arbeitslosenzahl pendelt über den Daumen gepeilt um die Vier-Millionen-Marke, und der Bundeskanzler scheint völlig vergessen zu haben, dass er sich und die Qualität seiner Arbeit am Ende der Wahlperiode, also in diesem Jahr, doch messen lassen wollte am Abbau der Erwerbslosigkeit. Die Investitionsquote der öffentlichen Haushalte ist rückläufig und, noch ein Umstand, der Aufmerksamket verdient, die Preise ziehen auf breiter Front kräftig an. Ist es für die Leue in der Bundesregierung nicht höchste Zeit, aus ihrer allzu beschönigende Politik der ruhigen Hand genannten Bequemlichkeit aufzuwachsen, um in Ordnung zu bringen, was in Unordnung geraten ist, und um insbesondere eine weitere Verschlechterung der unerfreulichen wirtschaftlichen Situation mit ihren bedrückenden Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt zu verhindern?

Das seinerzeit innovative Verfahren des Lügenbaros von der Weser, der sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zog und sich auf diese Weise seiner Schwierigkeiten entledigte, ist heutzutage, da alles mit beinahe allem eng verflochten ist, bedauerlicherweisen icht mehr anzuwenden. Dennoch ließen sich die Dinge bemerkenswert rasch und überdies verläßlich und berechenbar wieder in Schwung zu bringen, wenn Vater Staat - also der Bund ebenso wie die Länder und die Kommunen - bei den Bauinvestitionen endlich klotzte und nicht länger kleckerte. Jeder Auftrag für die Bauindustrie gibt Anstöße auch für andere Branchen, schafft und sichert Arbeitsplätze nicht allein auf dem Bau und bewirkt auf dem Umweg über Steuern und Abgaben eine spürbare Entlastung der Sozialversicherungssysteme, um einfach mal einiges aufzuzählen. Und vielleicht sollten die Politiker in Berlin und dort und anderswo, wenn sie über den düsteren Konjunktur- und Arbeitsmarktdaten brüten, zweckmäßigerweise über die Erfahrungen der Altvorderen nachdenken. Ihre Maxime, wenn es den Leuten vom Bau gutgeht, dann geht es auch allen anderen gut, ist noch immer nicht falsch - und mit ihr ließe sich, würde sie nur befolgt, im Wahljahr 2002 sogar ordentlich Wahlwerbung betreiben.

 

Informationsveranstaltung zu aktuellen Entwicklungen im Bauabfallrecht

(brb).- Der Verband der Recyling- und Entsorgungsunternehmen in Niedersachsen (VRE) führte in Kooperation mit dem Verband der Bauindustrie für Niedersachsen am 13. Dezember 2001 eine Informationsveranstaltung zu aktuellen Entwicklungen im Bauabfallrecht durch. Der 1. Vorsitzende des VRE, Herr Frank Nickel, wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass nach einigen Jahren relativer Ruhe nun wieder erheblich Bewegung in das Recht der Bauabfallentsogung und -beseitigung gekommen sei.

Den ersten Vortrag hielt Herr Dr. Heinz-Ulrich Bertrag aus dem Niedersäcjsischen Umweltministerium zum Thema "Anpassung der Zuordnungswerte für die Verwertung minealischer Abfälle an die Vorgaben des Bodenschutzrechts". Herr Bertram erläuterte die Notwendigkeit, das LAGA-Regelwerk "Anforderungen an die stoffliche Verwertung von mineralischen Abfällen" an die Vorgaben des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes sowie des Bodenschutzrechts anzugleichen.

Im nächsten Vortrag referierte Herr Dr. Jochen Schulze-Rickmann, Geschäftsführer der Niedersächsischen Gesellschaft zur Endablagerung von Sonderabfall mbH, über das Thema "Verordnung zur Umsetzung des Eurpäischen Abfallverzeichnisses -Auswirkungen auf den Bereich der Bauabfälle". Herr Schulze-Rickmann stellte zunächst die wesentlichen Inhalte der vorbezeichneten Verordnung vor. Diese wird auch für den Baubeich neue Abfallarten und -schlüssel bringen, beinhaltet aber auch eine Reihe struktureller Veränderungen. Zukünftig wird es nur noch einen einheitlichen Gesamtkatalog der Abfälle geben, in dem die als gefährlich eingestuften Abfallarten besonders gekennzeichnet sind. Positiv für die im Bau und Bauabfallbereich tätige Wirtschaft ist nach Aussage von Herrn Dr. Schulze-Rickmann zu vermerken, dass mit Ausnahme der gefährlichen Abfälle sämtliche Bauabfallarten im Falle ihrer Verwertung zukünftig als nicht überwachungsbedürftig eingestuft sind.

Im abschließenden Vortrag berichtete Herr Dr. Harald Freise, Stellvertrender Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Bauindustrie für Niedersachsen, über "Neue Regelungen für die Entsorgung von Bauabfällen - Auswirkungen auf Bau- und Entsorgungsunternehmen". Herr Freise merkte einleitend kritisch an, dass einige Abfallarten, so z. B. kohlenteerhatlige Bitumgemische und asbesthaltige Baustoffe in den Kreis der gefährlichen Abfälle hochgestuft worden seien. Im Mittelpunkt der weiteren Ausführungen stand der Entwurf der Gewerbeabfallverordnung, die nach Einschätzung von Herrn Freise sehr kritisch zu betrachtende Getrennhaltungsvorschriften für Bauabfälle vorsehe, die in der Praxis schwer zu erfüllen sein dürften.


Im Anschluss an eine lange und sehr intensive Diskussion zu den Inhalten der einzelnen Vorträge dankte Herr Prof. Dipl.-Kfm. Michael Sommer, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Reycling- und Ensorgungsunternehmen in Niedersachsen, in seinem Schlusswort zunächt den Vortragenden für ihre interessanten Ausführungen. Er verwies des Weiteren darauf, dass nur eine starke Verbandsorganisation in der Lage sei, die Interessen der betroffenen Wirtschaft wirksam gegenüber Politik und Verwaltung in die Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozesse einzubringen. Herr Sommer schloss die Veranstaltung mit dem Appell an interessierte Mitgliedsfirmen, aktiv im Verband mitzuwirken.

 

Bald acht Millionen Niedersachsen

(brb).- Im vergangenen Jahr ist die Bevölkerungszahl in Niedersachsen um rund 27.500 auf 7,926 Millionen gewachsen Damit lag die Wachstumsquote von 0,3 Prozent über dem Bundesdurchschnitt (0,1). Dass es immer mehr Niedersachsen gibt, ist nach Angaben des Statistischen Landesamtes vor allem auf Wanderungsgewinne zurückzuführen. So gab es im Jahr 2000 rund 31.000 Personen Zuzüge mehr als Fortzüge.

 

Veranstaltungen

(brb).- Der Verband der Bauindustrie für Niedersachsen wird am Mittwoch, den 6. Februar 2002, den Preis der niedersächsischen Bauindustrie 2001 verleihen. Preisträger ist Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Meyer, Knzernbevollmächtigter für die Länder Niedersachsen und Bremen der Deutschen Bahn AG, Hannover.
Im Rahmen der Feierstunde wird der Preisträger über die DB AG als Bauherr und die Bauindustrie - eine erfolgreiche Partnerschaft der Region Hannover am Beispiel der S-Bahn/Expo-Baumaßnahmeneinen Festvortrag halten.

 

KURZ NOTIERT

(brb).- Im Oktober 2001 sank die Zahl der genehmigten Wohnungen in den alten Bundesländern im Vorjahresvergleich um 5,4 Prozent. Die Baugenehmigungen für Wirtschaftsgebäude (in cbm) stiegen um 31,9 Prozent an. Dagegen sanken die für öffentliche Gebäude (in cbm) um 6,5 Prozent.

In den neuen Bundesländern sank die Zahl der genehmigten Wohnungen im Oktober 2001 im Vergleich zum Vorjahr um 10,4 Prozent. Die Genehmigungen für Wirtschaftsgebäude (in cbm) gingen um 33,9 Prozent zurück und die für öffentliche Gebäude (in cbm) erhöhten sich um 88,0 Prozent.

(brb).- Der Auftragseingang im Baugewerbe betrug im Oktober 2001 in den alten Bundesländern 6,9 Milliarden DM und lag damit real um 3,1 Prozent unter dem Stand des Vorjahres.

In den neuen Bundesländern erreichte der Auftragseingang im Oktober 2001 1,9 Milliarden DM. Im Vergleich zum Vorjahr ergab sich ein Rückgang von real 5,4 Prozent.


Impressum

 

Druckerei Gebrüder Höltje GmbH
Escherstraße 22, 30159 Hannover
Telefon (0511) 7 00 08 60
Telefax (0511) 7 00 86 86
ISDN (0511) 7 00 86 71
Norddeutsche Landesbank
Girozentrale
Konto 101020964, BLZ 250 500 00
Stadtsparkasse Hannover
Konto 547 646, BLZ 250 501 80

Verantwortlich: Dr. Hans-Peter Sattler

Nachdruck, auch auszugsweise gestattet. Quellenangabe und Belegexemplar erbeten.

Weitere baurelevante Informationen